Beamte der militärischen Gegenspionage des Sicherheitsdienstes der Ukraine warnen vor der Vorbereitung eines Terrorakts der russischen Sonderdienste, auf dem Gelände eines Waffenlagers der Streitkräfte der Ukraine.

Gemäß dem SBU rekrutierten Vertreter des russischen Sonderdienstes zu Beginn dieses Jahres einen Angestellten eines Waffenlagers der Streitkräfte der Ukraine, welches strategische Bestände an neuen Raketen und Munition lagert.

Zu diesem Zweck benutzte der russische Sonderdienst Methoden des psychologischen Einflusses. So wurde die Sicherheit von Angehörigen eines Beamten bedroht, der in den zeitweilig besetzten Gebieten des Donbass lebte.

Dem Angestellten des Lagers wurde die Aufgabe gestellt, Informationen über das militärische Objekt zu sammeln und zu übermitteln, insbesondere den Zustand der Bewachung, die Anwesenheit und die Bewegung von Waffen.

"Die Informationen, die das Land der Angreifer erhielt, sollten für die Sabotage einer strategischen Militäreinrichtung verwendet werden, um die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine zu untergraben", so der SBU.

"Für die Erledigung der Aufgaben versprachen die Sonderdienste der Russischen Föderation materielle Hilfe, die Erlangung der Staatsbürgerschaft Russlands sowie die Erteilung von Rentenbeiträgen".

Nach Angaben des SBU stellte der Mann die notwendigen Kommunikationsmittel und elektronischen Kanäle zur Verfügung, um Informationen mit eingeschränktem Zugang zu übermitteln und seine Aktivitäten zu überwachen und zu koordinieren, die von Russland aus über das Internet durchgeführt wurden.

"Dank der rechtzeitigen Reaktion der militärischen Gegenspionage-Offiziere gelang es dem Sicherheitsdienst der Ukraine, die Beteiligung eines ukrainischen Bürgers an rechtswidrigen Aktivitäten zu Lasten der nationalen Interessen der Ukraine zu verhindern", berichtet der Sicherheitsdienst der Ukraine weiter.

Die Artikel 111 (Hochverrat) und 258-3 (Erleichterung der Aktivitäten einer terroristischen Vereinigung) des Strafgesetzbuches der Ukraine sehen Haftstrafen von bis zu 15 Jahren vor.


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