Der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenski, hat heute auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin die internationalen Sanktionen gegen die Russische Föderation als die einzige unblutige Möglichkeit zur Rückkehr des Friedens bezeichnet.

Dazu lud der ukrainische Präsident Sanktionsgegner ein, den Donbass zu besuchen.

„Wir haben diesen Krieg nicht begonnen, aber wir träumen und kämpfen jeden Tag für dessen Ende. Wir wollen nicht, dass unter den Sanktionen unsere europäischen Partner leiden, die sich entschlossen haben, sich an unsere Seite zu stellen, um das Recht und die Gerechtigkeit in Europa wiederherzustellen. Aber dies ist der einzige unblutige Weg, um den Frieden auf dem Kontinent wiederherzustellen, und der Weg muss bis zum Ende gegangen werden“, sagte Selenski.

In diesem Kontext fügte Selenski hinzu, er wisse von Aufrufen einiger Politiker und Vertreter der deutschen Wirtschaft zur Aufhebung der Sanktionen und zur Wiederaufnahme der Geschäftstätigkeit mit Russland.

„Diejenigen, die für die Aufhebung der Sanktionen agitieren, lade ich ein, den Donbass zu besuchen und sich zu überzeugen, wie viel Übel dieser Krieg dem ukrainischen Volk gebracht hat. Schauen Sie sich die Krim an, die sich aus dem touristischen Land und der natürlichen Perle in eine echte Militärbasis verwandelt hat“, betonte das ukrainische Staatsoberhaupt.


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