Präsident Wolodymyr Selenski hat angeprangert, dass russische Besatzer den am 21. Juli verkündeten Waffenstillstand gebrochen haben.

Selenski gab diese Erklärung im Zusammenhang mit der Tötung von vier ukrainischen Soldaten der 36. Marine-Brigade in der Nähe von Pawlopil, als diese einen Zug-Stützpunkt ausrüsteten, ab.

"Vier ukrainische Soldaten wurden in der Nähe von Pawlopil getötet, als sie von einem tragbaren Panzerabwehr-Granatwerfer beschossen wurden. Der Waffenstillstand hat 17 Tage gedauert. Der heutige Vorfall zielt darauf ab, nicht nur diesen Waffenstillstand, sondern den gesamten Verhandlungsprozess zu untergraben. Die Ukraine strebt aufrichtig nach Frieden. Und unser Wunsch ist unverändert. Heute hat die ganze Welt gesehen, wer keinen Frieden will", so der Präsident der Ukraine auf Facebook.

Selenski forderte die Staatsoberhäupter der Normandie-Vier - Emmanuel Macron, Angela Merkel und Wladimir Putin auf, so bald wie möglich einen Gipfel abzuhalten, um die Friedensverhandlungen wieder aufzunehmen.

Der Präsident drückte den Angehörigen der getöteten Soldaten sein Beileid aus.

Selenski verkündete auch, dass dieser Angriff nicht unbeantwortet bleiben würde.


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