Der neu gewählte ukrainische Staatspräsident, Wolodymyr Selenski, hat auf seiner Facebook-Seite gepostet, dass nach der Annexion der Krim und der Aggression im Donbass als Gemeinsames zwischen der Ukraine mit Russland nur die Staatsgrenze übrig blieb.

„Ich habe lange über „viel Gemeinsames“ zwischen der Ukraine und Russland nachgedacht. Die Realität ist, dass heute nach der Annexion der Krim und der Aggression im Donbass vom „Gemeinsamen“ bei uns nur noch eines geblieben ist – die Staatsgrenze. 2 295 Kilometer und 400 Meter „gemeinsamer Grenze“. Und die Kontrolle über jeden Millimeter auf ukrainischer Seite muss Russland zurückgeben. Nur dann können wir die Suche nach mehr „Gemeinsamen“ fortsetzen“, schrieb Selenski.

Der neu gewählte Präsident äußerte sich auch zu den jüngsten Entscheidungen der russischen Regierung in Bezug auf die Ukraine, die zur Regelung der Beziehungen zwischen der Ukraine und der Russischen Föderation nicht beitragen.

„Und das Verbot von Ölexporten, die Eröffnung von Punkten für die Ausstellung von Pässen an die Einwohner der besetzten Gebiete, die Inhaftierung der Ukrainer bringen um keine Jota die Regelung der Beziehungen zwischen unseren Ländern näher. Und als „brüderlich“ kann man solche Beziehungen bestimmt nicht bezeichnen“, betonte Selenski.

Am 30. April hat die Zentralwahlkommission der Ukraine (ZWK) die offiziellen Ergebnisse der Wahl des ukrainischen Präsidenten bekannt gegeben. Als neuer Staatschef wurde demnach Wolodymyr Selenski gewählt.


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