Der ukrainische Staatspräsident Wolodymyr Selenski führte am 7. August ein Telefonat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über die zugespitzte Lage im Donbass und den Tod der ukrainischen Soldaten.

Das gab Selenski bei einem Briefing bekannt.

„Ich habe heute Morgen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in diesem Zusammenhang telefoniert. Ich habe ihn sofort angerufen und gesagt, dass dies uns nicht näher an den Frieden bringt. Ich bitte Sie, die andere Seite zu beeinflussen, damit sie aufhören, unsere Leute zu töten“, sagte Selenski.

Er fügte weiter hinzu, er habe auch über die Rückkehr ukrainischer Gefangener, die Notwendigkeit der Verkürzung der Bauzeit der Brücke in Stanyzja Luhanska und über einige weitere Themen gesprochen.

Laut Selenski war das Gespräch lang und die Einzelheiten werden in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, die in Kürze veröffentlicht werden wird.

„Alle sagen, dass sie Frieden wollen, aber neben den Worten müssen wir uns mit sehr schnellen Schritten bewegen“, sagte das ukrainische Staatsoberhaupt.

Selenski teilte auch mit, er werde umgehend versuchen, sich mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel in Verbindung zu setzen, damit das Treffen der Staats- und Regierungschefs der teilnehmenden Länder des „Normandie-Formats“ nicht vor Jahresende, sondern so bald wie möglich stattfindet.

Wie berichtet wurden am 6. August vier ukrainische Soldaten beim Beschuss durch russische Besatzungstruppen in der Nähe von Pawlopil getötet.

Der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenski, hatte daraufhin die Staatschefs der Teilnehmerländer des Normandie-Formats aufgerufen, die Verhandlungen im Zusammenhang mit der Verletzung der Waffenruhe durch die russischen Besatzungstruppen und dem Tod von vier ukrainischen Soldaten so bald wie möglich wieder aufzunehmen.


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