Der neu gewählte Präsident der Ukraine Wolodymyr Selenski erklärte, er sei bereit, mit Russland im Normandie-Format zu verhandeln.

„Ich möchte noch einmal betonen, dass ich zu Gesprächen bereit bin. Ich hoffe, dass Russland beim nächsten Treffen im normannischen Format die Bereitschaft zur Deeskalation unter Beweis stellen wird“, teilte Selenski per Facebook mit.

Selenski zufolge sollten die konkreten Bereitschaftsnachweise der Gegenseite, unter anderem der Austausch aller Gefangenen im Format „Alle für alle“ sein.

Selenski erwähnte zudem, dass die ukrainische Partei bereit ist, über neue Bedingungen für das Zusammenleben der Ukraine und Russlands zu diskutieren, mit der Erkenntnis, dass eine echte Normalisierung erst nach dem vollständigen Abzug Russlands aus dem Donbass und der Krim stattfinden kann. Der neu gewählte Präsident äußerte auch die Hoffnung, dass Russland "mehr verhandeln als schießen wolle".


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