Die trilaterale Kontaktgruppe, die sich heute in Minsk getroffen hat, und Vertreter illegaler paramilitärischer Gruppen haben sich auf einen weiteren Waffenstillstand ab dem 21. Juli geeinigt, berichtete Darka Olifer, die Pressesprecherin des ukrainischen Vertreters in der Gruppe Leonid Kuchma, auf Facebook.

Die humanitäre Untergruppe hat auch den Verbleib von 69 ukrainischen Staatsangehörigen bestätigt.

"Es gibt 208 Personen in ukrainischen Strafvollzugsanstalten, die von der anderen Seite angefordert werden. Die Seiten haben vereinbart, so bald wie möglich Arbeiten in zwei parallelen Richtungen durchzuführen: rechtliche Säuberungen und Vorbereitungen für die gegenseitige Freilassung der bestätigten Personen und die weitere Validierung von Häftlingen", fügte Olifer hinzu.

Die trilaterale Kontaktgruppe hat einen Gefangenenaustausch zwischen der Ukraine und den Besatzungstruppen im Format 101/50 vereinbart.

Die Ukraine hat um sechs Wochen gebeten, um die rechtlichen Aspekte zu regeln. Ein Austausch kann daher bereits im Frühherbst stattfinden.