Der russische Präsident Wladimir Putin habe laut US-Präsident Trump, die russische Anwältin Natalja Wesselnizkaja angewiesen, in den USA "Chaos zu säen". Trump bezog sich damit auf die Aussage, Wesselnizkaja war eine Informantin des Kremls, als sie sich 2016 mit Donald Trump Jr. getroffen hatte.

Dies wurde von US-Präsident Donald Trump geäußert, berichtet CNN.

Nach Angaben der US-Geheimdienste traf sich Donald Trump Jr. mit Wesselnizkaja, um über angebliche Informationen über die Demokratin Hillary Clinton zu berichten. Zuvor hatte Wesselnizkaja ihre Verbindungen mit dem Kreml dementiert, erst kürzlich dann die Wende, als die Russin zugab, sie sei eine Informantin und arbeite für Juri Tschaika, der zu dieser Zeit der Generalstaatsanwalt der Russischen Föderation war.

Laut Trump geschah dies alles, um in den USA als Reaktion auf das entschlossene Vorgehen der amerikanischen Regierung gegen Russland, Chaos zu sähen.

Wesselnizkaja hatte die Erklärung abgegeben, nachdem das US-Geheimdienstkomitee am 27. April einen Bericht über die Einmischung Russlands in die US-Wahlen 2016 veröffentlicht hatte. Der Ausschuss fand allerdings keine Beweise für eine Verschwörung zwischen Trumps Wahlkampf-Hauptquartier und Russland.