Der ukrainischen Helsinki-Menschenrechtsvereinigung sind 12.000 Fälle von Folter, Mord und illegaler Inhaftierung im Donbass bekannt.

Der Vorsitzende des Vorstands der Helsinki-Menschenrechtsvereinigung, Alexander Pavlichenko, berichtete dies gegenüber "hromadskeradio".

"Es gibt verschiedene Datenbanken, in denen es unterschiedliche dokumentierte Verbrechen gibt. Die größte Basis bestätigt 12.000 solcher Fälle. Das sind Morde, Folterungen und rechtswidrige Inhaftierungen. Das sind Verbrechen gegen körperliche Freiheit und Immunität. Wir haben in 2015 angefangen mit einer kleinen Anzahl von Fällen, ungefähr 150 Personen, die Opfer eines solchen Verbrechens waren", sagte Pavlichenko.

Zuvor wurden am 27.Dezember, 73 Ukrainer aus der Gefangenschaft entlassen, welche zuvor in den besetzten Gebieten von Donezk und Lugansk gefangen gehalten wurden.