Die Ukraine will die internationale Gemeinschaft aufrufen, die Sanktionen gegen Russland wegen seiner aggressiven Handlungen im Asowschen Meer zu verschärfen und die Meerenge des Bosporus für russische Schiffe zu sperren.

Dies erklärte der Befehlshaber der ukrainischen Marine, Ihor Worontschenko, bei der 2. internationalen Konferenz für Seesicherheit in Kyjiw.

Er hoffe, dass die internationale Gemeinschaft anerkennen werde, dass es ein Akt der Aggression gegen den Staat der Ukraine gewesen sei. Deswegen würde die Ukraine bitten, dass die Türkei den Bosporus gemäß Artikel 19 des Vertrags von Montreux für russische Schiffe sperren werde.

Worontschenko zufolge versucht Russland, die Dominanz in der Ostsee, in der Arktis, im Mittelmeer und im Fernen Osten zu erlangen und zu erweitern.

„Dabei ist die Kontrolle über die Ukraine für Russland extrem wichtig, weil eine vollständige Umsetzung der demokratischen und euroatlantischen Verwandlungen zum Ende der imperialen Ambitionen und des autoritären Staatsmechanismus führen wird“, betonte er.

Die Konferenz für Seesicherheit wird von dem Kommando der ukrainischen Marine und dem internationalen Zentrum für Strategie und Verteidigung veranstaltet. Ziel der Konferenz ist die Unterstützung der Formierung der zweckmäßigen Kapazitäten der ukrainischen Marine, die Koordination der Bemühungen für eine Interoperabilität mit der Nato.

An der Konferenz nehmen Politiker, Militärangehörige, Experten und Journalisten aus der Ukraine und dem Ausland teil. Sie besprechen die Situation bezüglich der Sicherheit im Asowschen und Schwarzen Meer und mögliche Reaktion auf diese Situation. Auch die Nato-Politik in der Region soll besprochen werden.


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