Die sogenannten Volksrepubliken Donezk und Luhansk kosten Moskau jährlich mehr als eine Milliarde Dollar, so der Minister für besetzte Gebiete und Binnenvertriebene der Ukraine, Vadym Chernysh.

"Es ist wie eine Truppe, die herumreist und nur zeigt, dass wir dich nicht in Ruhe lassen werden. Ein sogenannter "humanitärer" Zug aus Russland wird jeden Monat in die besetzten Gebiete gesendet, aber nach unseren Schätzungen ist das nicht alles, weil wir den Teil, der die Waffen betrifft, nicht sehen können. Übrigens nennen [die Russen] sie abwertend nicht "Republiken", sondern "Territorium eins" und "Territorium zwei". Dementsprechend gibt es "T1" und "T2" in allen Dokumenten. Soviel zum Glauben an eine bessere Zukunft der sogenannten Republiken", sagte Chernysh gegenüber Kanal Pryamiy.

Chernysh sprach auch darüber, wie viel Geld Russland pro Jahr für die sogenannten Volksrepubliken ausgibt. "Ungefähr 1,3 Milliarden Dollar pro Jahr werden nach vorläufigen Schätzungen für diese Gebiete ausgegeben", betonte der Minister.

Der Sonderbeauftragte des US-Außenministeriums in der Ukraine, Kurt Volker, hatte erklärt, dass die "Volksrepubliken" vollständig von Russland unterstützt werden. Volker hatte kürzlich den Donbass besucht und erklärt, dass er bereit sei, Donezk und Luhansk nach den Abzug der Besatzungstruppen zu besuchen.