Den Beschuss des Wohngebiets „Schidnyj“ in Mariupol am 24. Januar 2015 haben die regulären Soldaten der Streitkräfte der Russischen Föderation mit dem Einsatz von zwei Divisionen der Mehrfachraketenwerfer BM-21 „Grad“ begangen. Dies sollen Beweise die an den Internationalen Gerichtshof übermittelt werden, nachweisen. Der Chef des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU), Wassyl Gryzal, erklärte dies am Montag bei einem Briefing in Kiew.

„Während einer detaillierten und gründlichen Untersuchung durch unsere Ermittler wurde festgestellt und dokumentiert, dass das gegebene Verbrechen (Raketenangriff auf Mariupol am 24. Januar 2015) von regulären Militärangehörigen der Streitkräfte der Russischen Föderation begangen wurde. Insbesondere ist dieser Terrorakt mit dem Einsatz von zwei reaktiven Divisionen der Streitkräfte der Russischen Föderation durchgeführt worden“, so Gryzal.

Laut dem Leiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine, sei es dank harter Arbeit gelungen, die Überquerung der russisch-ukrainischen Grenze durch russische Einheiten und den Weg bis zur Position von wo der Beschuss von Mariupol begangen wurde, bis auf die Minute genau festzustellen und zu dokumentieren.

SBU-Ermittler haben die unmittelbare Beteiligung an dem Beschuss, durch Einheiten der 200. separaten motorisierten Petschengsk-Schützenbrigade und der 2. motorisierten Tamansk-Schützenbrigade, festgestellt.

Aus dem Territorium Russlands hatte die Operation unmittelbar der Kommandeur der Artillerie und Raketentruppen des südlichen Militärbezirks der Streitkräfte der Russischen Föderation, Generalmajor Jaroschtschuk Stepan Stepanowtsich geleitet.


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