Die Mitarbeiter des Internationalen Währungsfonds und die ukrainische Regierung haben eine Einigung über ein neues 14-monatiges Kreditabkommen erzielt.

Das neue Kreditabkommen wird die im März 2015 genehmigte und im März 2019 auslaufende Vereinbarung im Rahmen der Erweiterten Fondsfazilität (EFF) ersetzen, heißt es in einer Pressemitteilung des IWF.

"Das neue Kreditabkommen mit einem beantragten Zugang von 3,9 Mrd. Dollar wird im Jahr 2019 einen Finanzanker für die Wirtschaftspolitik der Regierung bilden", heißt es in der Pressemitteilung. "Aufbauend auf den Fortschritten, die im Rahmen der EFF-Vereinbarung bei der Verringerung makroökonomischer Anfälligkeiten erzielt wurden, werden insbesondere die Haushaltskonsolidierung und die Verringerung der Inflation sowie Reformen zur Stärkung der Steuerverwaltung, des Finanzsektors und des Energiesektors fortgesetzt".

Der IWF berichtet auch, dass die Vereinbarung, die am Freitag, den 19. Oktober erzielt wurde, die Verpflichtung des IWF widerspiegelt, "der Ukraine weiterhin dabei zu helfen, ein stärkeres, nachhaltigeres und integrativeres Wirtschaftswachstum zu erreichen". Das neue Programm wurde in enger Abstimmung mit der Weltbank und der Europäischen Union entwickelt, die nach Angaben des IWF-Pressediensts parallele Operationen zur Unterstützung der Ukraine durchführen werden.

Der Fonds merkt allerdings an, dass die "standhafte und effektive Umsetzung durch die ukrainische Regierung für das Programm entscheidend sein wird, um seine Ziele zu erreichen". Das Abkommen muss noch von der IWF-Geschäftsführung und dem Exekutivdirektorium des IWF genehmigt werden.