Russland hat zwei ukrainische Grenzsoldaten, die seit Oktober 2017 in russischer Gefangenschaft waren, gegen zwei russische Grenzsoldaten ausgetauscht.

Der Austausch fand am 2. März in der Nähe des Grenzüberganges Hoptiwka entlang der ukrainisch-russischen Grenze statt, teilte "Interfax-Ukraine" mit.

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko begrüßte die Nachricht und schrieb auf Facebook, dass Kiew weiterhin "alles Mögliche" tun werde, um die Freilassung anderer ukrainischer Bürger zu gewährleisten, die entweder in der von Russland unterstützten Separatisten-kontrollierten Ostukraine oder in Russland festgehalten werden.

Der russische Föderale Sicherheitsdienst (FSB) bestätigte, dass er zwei ukrainische Grenzsoldaten, Ihor Dzyubak und Bohdan Martson, übergeben hat, die seit Oktober vermisst wurden und später von den russischen Behörden wegen angeblicher illegaler Überschreitung der Grenze festgenommen worden sein sollen.

Kiew überreichte der russischen Seite zwei russische Grenzsoldaten, Askar Kulub und Wladimir Kusnezow, welche die ukrainische Behörden im Juni in der ukrainischen Region Cherson festgenommen hatten. Die Region Cherson grenzt an die Krim.

Russische Behörden behaupteten, dass Kulub und Kusnezow sich verirrt hatten und nur deshalb die Grenze zur Ukraine zufällig überschritten hatten.