Laut Parlamentschef Andrij Parubij befindet sich die Ukraine in einer Krise wegen Handlungen von Präsident Wolodymyr Selenski.

Das erklärte Parubij in einer Sitzung des Parlaments am Freitag.

„Es gibt eine schwere Zeit im Land, es gibt leider eine Krise wegen der Handlungen des Präsidenten. Die gestrige Veröffentlichung des Protokolls der Beratung (des Präsidenten mit Fraktionsvorsitzenden des Parlaments) hat das bestätigt. Mehr dazu, gestern haben wir erneut gehört, dass Vertreter des Präsidenten, Mitglieder seines Teams über die Abschaffung des Sprachengesetzes, der Quotenregelungen und gar der Entkommunisierung sprechen, dass ist leider für sie schon zur Alltagspolitik geworden. Ich will in Namen der Werchowna Rada und der Regierung sagen, das ukrainische Volk wird ihnen das nicht erlauben, der Boden wird unter ihren Füßen brennen“, sagte Parubij.

„Wir werden dies nicht erlauben, weder das Sprachengesetz, weder die Quoten noch die Entkommunisierung abzuschaffen... Zahlreiche Söhne und Töchter des Landes opferten ihre Leben dafür, deshalb müssen wir uns angesichts der vor der Ukraine stehenden Herausforderungen vereinigen. Wir müssen Schulter an Schulter stehen und ich bin sicher, dass es keine Revanche geben wird“, so Parubij.

Borys Schefir, Eigentümer von Studio „Quartal 95“ und Vertreter des Tems von Selenski, erklärte in einem Interview, dass er die Abschaffung der sprachlichen Quoten und des Sprachengesetzes von Selenski erwartet. Er sagte auch, dass mit Selenski eine „Abmachung mit Putin möglich ist“.


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