Die Naftogaz-Gruppe hat beim Ständigen Schiedsgericht in Den Haag einen Antrag eingereicht, damit die Russische Föderation 5,2 Milliarden Dollar als Entschädigung für Verluste der Vermögenswerte der Gruppe auf der Krim erstattet.

Diese Informationen hat der Pressedienst von Naftogaz mitgeteilt.

„Naftogaz Ukraine und die Unternehmen, die zur Naftogaz-Gruppe angehören, haben Ende Juni beim Ständigen Gericht in Den Haag einen Antrag auf Entschädigung der Verluste eingereicht, die durch die Enteignung der Vermögenswerte der Naftogaz-Gruppe auf der Krim entstanden sind. Die Naftogaz-Gruppe ersucht das Gericht, die Russische Föderation zu verpflichten, 5,2 Milliarden Dollar zugunsten der Kläger auszuzahlen“, heißt es in dem Bericht.

Die Gerichtsentscheidung über die Entschädigung sei voraussichtlich spätestens Ende 2020 zu erwarten.

Wie berichtet hat das Gericht bereits anerkannt, dass die Russische Föderation gegen eine Reihe von Bestimmungen des Investitionsschutzabkommens verstoßen hat, als sie Vermögenswerte der Naftogaz-Gruppe auf der Krim enteignet hatte.


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