Der erste stellvertretende Befehlshaber der Vereinten Streitkräfte, Generalmajor Waleri Saluschni, berichtet, dass die Besatzungstruppen weiter "versuchen in Richtung Mariupol vorzurücken".

"Seit Beginn der Operation der Vereinten Streitkräfte ist die Situation im Bereich der Kampfhandlungen angespannt", erklärte Saluschni. "Der Feind war am aktivsten in der Nähe von Awdijiwka und Mariupol".

"In der Gegend von Awdijiwka versucht der Feind, die Kontrolle über wichtige Einrichtungen der Industriezone mit ständigen Angriffen und Beschuss mit Waffen, die durch die Minsker Vereinbarungen verboten sind, zu übernehmen. Der Feind hat 11 mal auf die Umgebung von Awdijiwka geschossen. Mörser wurden dreimal verwendet".

Auch die Situation in den Gebieten von Marjinka und Krasnohoriwka bleibt unruhig. Die Söldner setzten dort Scharfschützen ein, um die ukrainischen Einheiten zu provozieren.

"Einer unserer Kämpfer wurde dort verletzt", erklärte Saluschni. "Sein Zustand ist allerdings stabil."

Laut Saluschni, konnten die ukrainischen Truppen die Angriffe der Besatzungstruppen bei Wodjane, Schyrokyne und Pawlopil abwehren, die Angreifer dort versuchen, nach Mariupol vorzurücken. "Während der Kämpfe, die fast den ganzen Tag anhielten, wurden zwei unserer Soldaten verletzt. Nach Angaben der Militäraufklärung erlitten die angreifenden Besatzungstruppen, am ersten Tag der "Operation der Vereinten Kräfte", 5 Verletzte".