Am 22. März weigerte sich das Parlament, die Frist für die Einreichung von elektronischen Einkommenserklärungen (E-Erklärungen) durch Mitglieder von Anti-Korruptions-NGOs zu verlängern.

Die von Serhij Leschtschenko und Artur Herasymov hervorgebrachten Gesetzentwürfe, welche die Frist bis zum 31. Dezember bzw. 31. Juli verschoben hätten, erhielten keine ausreichende Unterstützung.

Obwohl Parlamentssprecher Andriy Parubiy die Abgeordneten dazu motivierte, den Aufschub zu unterstützen, endeten seine Bemühungen vergeblich. Parubiy erklärte daraufhin, dass er sich für die Abgeordneten "schäme".

Laut den neusten Änderungen des Gesetzes über elektronische Erklärungen, müssen die Mitglieder von Anti-Korruptions-NGOs ihre Einkommen melden.

Die Botschafter der G7-Staaten forderten das ukrainische Parlament zuvor auf, die Forderung für Antikorruptionsaktivisten aufzuheben.