Russland hat damit begonnen, seine Taktik im Donbass zu ändern, und legt mehr Wert darauf, die Fähigkeiten seiner Spezialkräfte welche an Sabotageoperationen beteiligt sind, ähnlich einer Ausbildungsmission zu erhöhen.

Dies berichtet der Pressesprecher des ukrainischen Verteidigungsministeriums, Dmytro Gutsulyak.

Seinen Worten zufolge nutzen die russischen Militärs den Konflikt im Donbass, um Spezialeinheiten auszubilden.

"Die militärische und politische Führung Russlands, versucht das Potenzial der russischen Sondereinsatzkräfte zu erhöhen, hauptsächlich um den Einheiten im besetzten Donbass mehr Kampferfahrung zu geben", sagte Gutsulyak.

Der Sprecher des ukrainischen Verteidigungsministeriums fügte hinzu, dass der russische Generalstab mehr Aufmerksamkeit speziell auf die Sondereinheiten richtet, was die ansteigenden Aktivitäten der russischen subversiven Gruppen in der Kampfzone bestätigen, in der die "Anti-Terror-Operation" durchgeführt wird.

"Seit Anfang des Jahres sind Offiziere der russischen Streitkräfte zu Beratern der Befehlshaber der Einheiten und Divisionen, des Ersten und Zweiten Armeekorps der russischen Streitkräfte im Donbass ernannt worden. Deren Hauptaufgabe ist es nun, Schulungen für die sogenannten Sondereinheiten zu organisieren", sagte Gutsulyak.