Einwohner der Regionen Donezk und Luhansk, welche auf jeder Seite der Kontaktlinie wohnen, sollten ukrainische Renten und Sozialleistungen erhalten können, dies forderten mehrere EU-Länder in einer Erklärung auf der Tagung der UN-Generalversammlung.

"Es ist notwendig, angemessene soziale Leistungen und Renten unabhängig vom Wohnort und gemäß der ukrainischen Gesetzgebung und Verfassung sicherzustellen", heißt es in der Erklärung.

Die skandinavischen Länder, Schweden, Norwegen, Dänemark, Finnland und Island forderten dazu auf, dass alle Einwohner des Donbass gleichberechtigten Zugang zu Renten und Sozialleistungen bekommen müssen. Die Länder tätigten ihre Aussagen jeweils einzeln.

Einwohner der Donbass-Gebiete, die nicht unter der Kontrolle der Ukraine stehen, können sich in der Ukraine als Vertriebene registrieren lassen, um ukrainische Renten zu erhalten. Um den Registrierungsprozess abzuschließen, müssen die Personen die Demarkationslinie überschreiten und ihre Identität überprüfen lassen, um nachzuweisen, dass es sich tatsächlich um Vertriebene handelt, die in den unkontrollierten Gebieten der Ostukraine leben.

Ukrainische Politiker erklärten, dass die Überprüfung des Status von Vertriebenen durch körperliche Identifizierung eine notwendige Maßnahme dazu sei.