Ungarn schlägt der Ukraine vor, ein Abkommen über den gegenseitigen Schutz nationaler Minderheiten zu unterzeichnen.

Der Außenminister Ungarns, Péter Szijjártó, sagte dies während des Forums für Sicherheit in Warschau, berichtet Interfax-Ukraine.

"Letztes Mal haben wir in Luxemburg zugestimmt, in kleinen Schritten voranzukommen, um die Herausforderungen in unseren bilateralen Beziehungen zu bewältigen. Heute habe ich Pawlo (Klimkin) einen Entscheidungsentwurf übermittelt, weil ich denke, dass die beiden Länder ein neues Abkommen über den gegenseitigen Schutz nationaler Minderheiten unterzeichnen müssen", erklärte Szijjártó demnach.

Szijjártó äußerte die Hoffnung, dass der Beschlussentwurf Anfang Dezember erörtert wird.

"Ich hoffe, dass wir die Verhandlungen über den Entwurf nächstes Mal Anfang Dezember in Mailand beginnen können, wo das OSZE-Ministertreffen stattfinden wird".

Szijjártó zufolge sind die Ukraine und Ungarn nach den heutigen Gesprächen bei der Wiederherstellung des Vertrauens näher gekommen. Er nannte die Verhandlungen in Warschau auch "einen konstruktiven Dialog in freundschaftlicher Atmosphäre".