Russland will, dass die Ukraine weiter Teil einer großen russischen Umlaufbahn ist, Teil einer großen slawischen "Familie" und will das die Ukraine eine pro-russische Regierung hat.

Dies berichtete der Sonderbeauftragte des US-Außenministeriums für die Ukraine, Kurt Volker, in einem Interview mit dem russischen Hörfunksender "Echo Moskwy". Er beantwortete die Frage, was Wladimir Putin im Donbass erreichen will.

"Ich denke, dass Russland will, dass die Ukraine Teil einer großen russischen Umlaufbahn ist, Teil einer großen slawischen Familie, will, dass sie [die Ukraine] gute Beziehungen zu Russland und eine gegenüber Russland freundliche Regierung hat, aber ironischerweise ist das Ergebnis genau das Gegenteil. Die Regierung steht Russland jetzt immer skeptischer gegenüber, konservativer und prowestlicher als je zuvor, und diese Haltung wird jetzt in der jungen Generation der Ukrainer immer mehr gestärkt, weil sie die russische Invasion in ihrem Staatsgebiet mitbekommen und die Gewalt, die von dieser Invasion ausgeht", so Volker.

Er fügte hinzu, dass "Wenn Russland seine Ziele beibehalten will, dann sollte Russland seine Taktik ändern".

"Russland wird natürlich um die Herzen und Köpfe der Ukrainer kämpfen, und dies sollte niemanden überraschen, aber es sollte auf einer rechtlichen Grundlage stattfinden, und nicht so das Russland in die Ukraine einmarschiert und [ukrainisches] Territorium erobert", fügte der US-Sonderbeauftragte für die Ukraine hinzu.