In den nächsten Monaten beabsichtigen die USA, der Ukraine eine neue Tranche Waffen zu schicken, erklärte der US-Sonderbeauftragte für die Ukraine, Kurt Volker, auf einer Pressekonferenz.

Volker zufolge haben die USA die Möglichkeit, der Ukraine zusätzliche Waffen zu verkaufen.

"Es werden Ankündigungen gemacht, und der Kongress wird in den nächsten Monaten über die ersten Tranchen informiert", sagte Volker.

Der Sonderbeauftragte fügte hinzu, Washington werde solange über Waffenlieferungen mit der Ukraine verhandeln, solange diese gebraucht werden.

Die USA glauben nicht an die Möglichkeit einer Provokation durch die Ukraine, wie russische Propaganda-Quellen zuletzt behaupteten. Stattdessen glaubt Volker, dass dies Gerüchte seien, die von pro-russischen Kräften verbreitet werden, um die Aufmerksamkeit abzulenken. Die Gerüchte seien vielmehr ein Versuch des Kreml, seine eigenen geplanten Provokation zu verbergen, obwohl Volker hoffe, dass dies nicht geschehen werde.

Darüber hinaus äußerte Volker die Hoffnung auf die Rückkehr der ukrainischen Matrosen, die von russischen Grenzsoldaten in der Nähe der Straße von Kertsch gefangen genommen wurden, obwohl er dies vor Weihnachten nicht für wahrscheinlich halte.

Der Diplomat bekräftigte, dass die USA, die EU und die NATO in dieser Angelegenheit alle auf der Seite der Ukraine stehen.