Das usbekische Parlament beschloss, Gegenmaßnahmen gegen die Ukraine zu ergreifen, welched eine Untersuchung des Imports usbekischer Autos einleitete.

Fergana News berichtet dadurch solle insbesondere der Import ukrainischer Waren reduziert werden, indem diese durch usbekische oder russische Waren ersetzt werden.

Die usbekischen Gesetzgeber bezeichneten die Handlungen der Ukraine als "unfreundlich".

"Wenn das Ziel darin besteht, den Import von Autos aus Usbekistan zu beschränken, warum sollte Usbekistan dann nicht dasselbe tun, wenn es sich um Waren handelt, die aus der Ukraine importiert werden? Warum denken wir nicht darüber nach?", so der Abgeordnete Rasul Kuscherbaew auf Facebook und fügte hinzu, die Regierung müsse bereit sein, ähnliche Maßnahmen gegen die Ukraine einzuführen.

Ein weiteres Mitglied der gesetzgebenden Kammer, Abdulrashid Abdukodirow, gab auf Facebook eine ähnliche Erklärung ab. Er behauptete, Usbekistan sei in der Lage, auf solche Bruttomaßnahmen zu reagieren. Der Abgeordnete sagte, dass eine der Maßnahmen die Reduzierung der Einfuhr aus der Ukraine sei, indem diese mit einheimischen Fertigwaren oder die Einfuhr ähnlicher Waren aus Russland ersetzt werde.

Süßwaren sowie Öl- und Fettprodukte, Medikamente und Zucker könnten darunter leiden. Die Abgeordneten drängten die Regierung, die Frage nach dem Import dieser Waren in den usbekischen Markt zu untersuchen.