Der Inlandsgeheimdienst der Ukraine, hat in der Stadt Charkiw am 5. Mai eine Gruppe von jungen Leuten verhaftet, die einen Donbass-Kriegsveteranen und ehemaligen "Cyborg" angegriffen haben soll.

"Eine der Festgenommenen sagte, dass sie mit insgesamt zwei Männern und einer weiteren Frau im Kiewer Podil-Bezirk unterwegs waren. Laut ihren Worten sahen sie einen jungen Mann, der ein T-Shirt mit Bildern von [ukrainischen] nationalen Symbolen trug. Die Jungs sagten, dass der Mann ein ukrainischer Nationalist [ein Anhänger der sogenannten "Bandera-Ideologie"] sei, deshalb sollte er bestraft werden", zitiert "Obozrevatel" die Festgenommene.

Die jungen Leute, die sich als Antifaschisten betiteln, verfolgten den Veteranen, Dmytro Verbych, für eine Weile. Dann legten die Angreifer Masken an und stachen auf Verbych ein, sie sprühten ihm zudem Tränengas in das Gesicht. Die Täter flohen daraufhin in einen Silpo-Supermarkt und stiegen in einen Bus ein", so "Obozrevatel".

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Einer der Festgenommenen trug einen russischen Pass bei sich, ausgestellt auf den Namen Wjatscheslaw Lukitschew. Die Polizei überprüft derzeit die weiteren Verbindungen der Angreifer.

Die Gruppe hatte versucht, einen Donbass-Kriegsveteranen und ehemaligen "Cyborg" in Kiew zu erstechen.