Die russischen Besatzungstruppen haben in den letzten 24 Stunden sechsmal die Waffenruhe in der Ostukraine verletzt.

Zweimal setzten sie dabei die durch die Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen ein, teilte die Pressestelle des Stabs der Operation der Vereinigten Kräfte (OVK) am Freitag mit.

Im Operationsgebiet des Kommandos „Ost“ nahmen die Besatzer mit verschiedenen Granatwerfern, schweren Maschinengewehren und Schusswaffen die Stellungen der ukrainischen Armee nahe der Ortschaft Wodjane, mit Granatwerfern die Armeestellungen unweit der Ortschaft Pischtchewik unter Beschuss, heißt es in der Meldung.

Im Operationsgebiet des Kommandos „Nord“ habe der Feind automatische Granatwerfer und Schusswaffen gegen die Armeestellungen nahe der Ortschaft Krymske sowie zweimal 120-mm- und 82-mm-Mörser in der Nähe der Ortschaft Troizke eingesetzt.

Dem OVK-Stab zufolge wurden binnen 24 Stunden ukrainische Soldaten weder verletzt noch getötet.

Die Einheiten der Vereinigten Kräfte, die sich verteidigten, reagierten auf Angriffe des Gegners mit gewöhnlichen Waffenmitteln.

Nach Angaben der Aufklärung wurden dabei am 7. Februar ein Besatzer getötet, drei weitere verletzt.


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