Der Präsident der Ukraine Petro Poroschenko, traf sich mit der Außenministerin von Kanada, Chrystia Freeland.

Petro Poroschenko dankte Kanada für die Hilfe bei der Umsetzung der Reformen und der Unterstützung gegen die russische Aggression. Ein lebhafter Beweis für diese Hilfe ist der jüngste Beschluß von Ottawa, die Ukraine in die Liste der Länder aufzunehmen, denen Kanada Waffen liefern dürfe.

Die Parteien erörterten die gefährliche Entwicklung der Situation im Donbas, die durch die Verletzung des Waffenstillstandsregimes durch pro-russische Kämpfer verursacht wurde, einschließlich Fälle von Beschuss ziviler Objekte. Besondere Aufmerksamkeit wurde den Absichten Russlands gewidmet, die Umsetzung der Minsker Abkommen insbesondere durch den Austritt aus dem "JCCC" zu unterminieren.

Um eine friedliche Lösung zu ermöglichen, wurden weitere Schritte koordiniert, um die Initiative zum Einsatz einer Friedensmission der Vereinten Nationen im gesamten besetzten Donbas-Gebiet einschließlich des unkontrollierten Teils der ukrainisch-russischen Staatsgrenze voranzutreiben. Chrystia Freeland informierte auch über eine engere Abstimmung mit den Vereinigten Staaten, dies wurde insbesondere während eines Treffens mit US-Außenminister Rex Tillerson am 19. Dezember bereits erstmalig umgesetzt.

Es wurde vereinbart, die gemeinsamen Bemühungen fortzusetzen, um die ukrainischen Geiseln im Donbas und die politischen Gefangenen, die in Russland und der besetzten Krim illegal inhaftiert sind, zu befreien.

Das ukrainische Staatsoberhaupt wies auf die wichtige Rolle hin, die Ottawa beim Voranbringen der von der Generalversammlung der Vereinten Nationen gebilligten Resolution bezüglich der Krim, innehat. Petro Poroschenko forderte Kanada auf, sich aktiv an der Bildung einer "freundschaftlichen Vereinigung", mit dem Ziel der Befreiung der Krim zu beteiligen.

Der Präsident der Ukraine beglückwünschte Kanada im weiteren Verlauf, zu Kanadas bevorstehender verantwortungsvoller Mission unter dem Vorsitz der G7-Staaten und äußerte seine Zuversicht, dass die Frage der Ukraine zu den Prioritäten auf der Tagesordnung dieses geschätzten Forums gehören werde.