Das Armutsniveau in der Ukraine fiel auf 12% im Jahr 2017, so das Kiew International Institute of Sociology (KIIS).

ZN.UA meldete dies und bezieht sich dabei auf die stellvertretende Exekutivdirektorin von KIIS, Viktoria Zakhozha.

Zakhozha berichtete, dass sich das Armutsniveau in der Ukraine von 1994 bis 2017 verändert habe. Die schlimmste Situation war in den späten 1990er Jahren. 1998 glaubten 52% der Befragten, dass sie fast am Verhungern seien. Dann verbesserte sich die Situation und für die nächsten 10 Jahre - bis zum Jahr 2008 - sank die Armutsgrenze auf 11%.

"Dies ist eine der wenigen, aber wichtigen Errungenschaften der Ukraine im Laufe der Jahre. Im Jahr 2008, nach dem Ausbruch der globalen Krise, stieg das Niveau der Armut auf 21% an, aber dann begann sich die Situation zu verbessern. Vor Beginn des militärischen Konflikts, im Jahr 2013, betrug die Armutsgrenze 9%. Während der Jahre 2014 bis 2016, verdoppelte sich das Armutsniveau fast und stieg auf 17%, aber im letzten Jahr hat sich die Situation verbessert und die Armutsgrenze ist auf nurmehr 12% gesunken", so Zakhozha.