Die CIA hat russischen Militärhackern einen Cyberangriff zugeschrieben, der tausende Computer in der Ukraine im vergangenen Jahr infizierte. Damit sollte das Finanzsystem des Landes inmitten des andauernden Krieges mit dem Kreml loyalen Separatisten, gestört werden.

Dies geht aus einem gestrigen Bericht der "Washington-Post" hervor.

Die Attacke vom Juni 2017, die durch einen sogenannten "Schein-Ransomware-Virus" namens "NotPetya" ausgelöst wurde, löschte Daten von Computern von Banken, Energiefirmen, hochrangigen Regierungsbeamten und einem Flughafen.

Die russische militärische Spionageagentur "GRU" schuf NotPetya, schlussfolgerte die CIA im November mit "hoher Wahrscheinlichkeit", laut geheimen Berichten, die von amerikanischen Geheimdienstmitarbeitern zitiert wurden.

Die CIA lehnte eine offizielle Stellungnahme dazu vorerst ab.