Die Europäische Union fordert Russland auf, die inhaftierten ukrainischen Matrosen freizulassen.

Dies ist die zentrale Botschaft in der Erklärung von Maja Kocijancic, der Pressesprecherin des Europäischen Auswärtigen Dienstes.

"Wir erwarten, dass Russland die 24 gefangenen ukrainischen Matrosen unverzüglich und bedingungslos freigibt, ihr Recht auf Vertretung und ungehinderten Zugang der Konsularbehörden achtet und dafür sorgt, dass die verletzten Besatzungsmitglieder eine angemessene medizinische Behandlung erhalten", heißt es in dem Statement.

Kocijancic erinnerte daran, dass das Stadtgericht von Lefortowo in Moskau die Haftfrist für alle 24 Häftlinge verlängert habe, die am 25. November 2018 den Angriff der russischen Marine in der Straße von Kertsch erlitten haben. Außerdem sagt die Erklärung auch aus, dass der Delegation der Europäischen Union in Moskau zusammen mit 15 diplomatischen Vertretern der EU in Moskau "das Recht verweigert wurde, die Verfahren vor dem Moskauer Stadtgericht Lefortowo zu verfolgen".

Die EU äußerte zudem die Erwartung, dass Russland im Einklang mit dem Völkerrecht freien und ungehinderten Zugang über die Straße von Kertsch zum und vom Asowschen Meer gewähren werde.