Hacker, die 7,5 Terabyte an Daten vom Föderalen Sicherheitsdienst Russlands gestohlen haben, haben die Server einer der Softwarefirmen des Geheimdienstes zerstört, zudem wurden Informationen an Journalisten verschickt.

Dies wird vom Pressedienst der russischen Armee gemeldet.

Die gestohlenen Daten beziehen sich auf geheime Projekte zur Enttarnung von Nutzern der Tor-Ressource (ein Browser, mit dem inkognito im Internet gesurft werden kann), das Abrufen von Informationen aus sozialen Medien und der geplanten Trennung des Internets in Russland vom weltweiten Netzwerk.

Die Hacker gaben die Informationen an die Digital Revolution-Gruppe weiter, die dafür bekannt ist, dass sie bereits zuvor Hackerangriffe auf den FSB unternommen hatte.

Auch einige bekannte russische Medien erhielten die gestohlenen Daten zugesandt.

Die Angreifer gaben auch die Namen der geheimen Projekte bekannt: Arion, Hope, Relationships, Hryvnia sowie die Namen einiger Mitarbeiter des Unternehmens. Die detaillierten FSB-Dateien wurden jedoch noch nicht veröffentlicht.