Michail Tolstych besser bekannt unter dem Kurznamen "Giwi", war der letzte bekannte Anführer der Söldner, in der von Kriegen zerrütteten Donbass-Region. Um Tolstych wurde durch die russischen Staatsmedien ein Hype geschaffen.

Der ukrainische Geheimdienst habe Tolstych vor genau einem Jahr im Kriegsgebiet der Ostukraine, bei einer Spezialoperation getötet, berichtete heute der Chefredakteur des Onlinemagazins "Censor.NET", Yuri Butusow.

"Der Befehlshaber eines dortigen Bataillons, Michail Tolstych, besser bekannt als Giwi, wurde vor genau einem Jahr bei einer Spezialoperation der ukrainischen Geheimdienste eliminiert. Tolstych ereilte seine gerechte Strafe in seinem Büro, direkt an einem schwer bewachten Stützpunkt des Batallions. Anfangs besagten Gerüchte, dass ein Raketenwerfer benutzt wurde, um ihn zu töten, aber am Tatort wurde keine dazugehörige Hülse gefunden. Also war es wahrscheinlich eine Bombe, die von jemandem dort platziert werden konnte, der es schaffte, Zugang zu Giwis Büro zu bekommen, jemand, der genug Erfahrung hatte, diese dort zu platzieren, und rechtzeitg dort noch vor der Explosion aus dem Gebäude zu kommen und die Bombe zur richtigen Zeit hochgehen zu lassen", so der Chefredakteur von Censor.NET-Yuri Butusow bei Facebook.

"Eines Tages wird dieser Fall die Haupthandlung eines Buches oder eines Drehbuchs sein, ähnlich dem [Steven] Spielberg-Film "München", aber viel dramatischer und raffinierter. Dieser wird als eine der glänzendsten Operationen der ukrainischen Patrioten bekannt werden, ein Kapitel von der Geschichte, auf die wir alle stolz sein werden."

"Aber im Moment ist das Einzige, was gesagt werden kann, dass Giwi einmal die Liste der Monster anführte, welche auf einer Todesliste stehen. Die Operation wurde über einen Zeitraum von zwei Jahren, vorbereitet und geplant. Giwi war der letzte aktive Anführer von Söldnern in den besetzten Gebieten, der viel gehypt wurde durch die russischen staatlichen Medien. Er war sehr schwer an ihn heranzukommen, da er sich selbst unter strenge Sicherheitsvorkehrungen stellte."

"Seitdem wurden in den besetzten Gebieten keine größeren Vergeltungsschläge mehr verübt", stellte Butusow abschliessend fest.