Der ukrainische Außenminister Pawlo Klimkin betont, dass die Russische Föderation nicht daran interessiert ist, die Situation im Donbass zu normalisieren, da der Kreml darauf hinarbeitet, die Ukraine zu ruinieren.

"Viele Experten und Journalisten rufen mich an, um den russischen Vorschlag für ein Referendum im Donbass kommentiert zu bekommen. Ich habe den Vorschlag nicht gesehen, und in der Regel gehe ich nicht auf das ein, was ich nicht gesehen habe. Aber ich werde diese dreiste Idee kurz ansprechen: Niemand, buchstäblich niemand glaubt an irgendeine Möglichkeit der freien und gerechten Willensbekundung im Donbass unter den Bedingungen der russischen Besatzung", betonte Klimkin.

"Außerdem ist politisch und rechtlich alles klar, aber eines sollte richtig verstanden werden: Russland interessiert sich natürlich nicht für den Donbass und unsere ukrainischen Bürger im Donbass", betonte der Außenminister.

"Erinnern Sie sich an die russischen Passagen über die Föderalisierung der Ukraine, und Sie werden sofort verstehen, dass es nicht um den Donbass geht. Es ist eine Art, Probe, welche das Kremlregime hervorbringt, um unser Land zu ruinieren. Sie werden damit keinen Erfolg haben!", versichert Klimkin.