Die Position des Kremls gegenüber der möglichen Freilassung der von Russland illegal gefangen gehaltenen ukrainischen Seeleute bleibt unverändert, trotz der Entscheidung des Internationalen Seegerichtshofes.

Dies sagte gegenüber der russischen Zeitung „Wedomosti“ der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow.

„Die Position kann sich nicht ändern. Erst muss die Untersuchung im Zusammenhang mit dem Verstoß gegen das Gesetz über die Grenze abgeschlossen sein und durch das Gericht stattfinden“, sagte Peskow auf die Frage, ob sich die Position des Kremls über die Entscheidung des Gerichts geändert habe.

Wie berichtet hat der Internationale Seegerichtshof am 25. Mai Russland angewiesen, drei ukrainische Militärschiffe sofort freizugeben und 24 ukrainische Seeleute zu befreien. Beide Seiten müssen dem Gerichtshof spätestens am 25. Juni 2019 einen Bericht über die Umsetzung der Entscheidung vorlegen.

Ein Gericht in Moskau lehnte zudem die Berufung von vier ukrainischen Marinesoldaten ab.

Dies teilte Anwalt Nikolai Polosow dem Radio Free Europe/Radio Liberty mit.


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