Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärte, die Europäische Kommission könne den Bau der Nord Stream 2-Gaspipeline nicht blockieren.

"Das Projekt ist fast genehmigt", so Merkel.

Gleichzeitig erkannte Merkel an, dass die neue Erdgasrichtlinie der EU die Möglichkeit bietet, gegen den Bau der Erdgasleitung zu protestieren.

Entscheidend sei beim Bau der zweiten Gaspipeline auf dem Grund der Ostsee, laut Merkel die ukrainische Frage.

"Die Ukraine soll trotz Nordstream ein Transitland bleiben", betonte die Kanzlerin und versprach, dieses Thema nach der Amtseinführung mit Wolodymyr Selenski zu erörtern.

Die Ukraine spricht sich entschieden gegen den Bau aus, indem sie den Bau der Gasleitung als politisch motiviert bezeichnet und der EU vorschlägt, unter Beteiligung europäischer Unternehmen ein Konsortium zu schaffen, um die bestehende effizientere Transportroute durch die Ukraine zu verwalten.

Auch eine Reihe von EU-Ländern, insbesondere Polen und Litauen, haben ihre Ablehnung des Nord Stream 2-Projekts zum Ausdruck gebracht.