Die niederländische Staatsanwaltschaft untersucht die Beteiligung von sieben niederländischen Unternehmen am Bau einer Brücke von Russland auf die Krim.

Aufgrund der EU-Sanktionen gegen Russland durften die niederländischen Unternehmen nicht am Bau der Brücke beteiligt sein.

Der Staatsanwalt weigerte sich die sieben Unternehmen namentlich zu nennen. Laut niederländischen Medienberichten gehören eine Firma aus Milsbeek und eine Firma aus Dodewaard dazu.

Die Firma aus Dodewaard lieferte ein Pfahlrammgerät, welches für den Bau der Brücke verwendet wurde. Die Firma aus Milsbeek lieferte wichtige Komponenten dafür, berichtet die Zeitung "AD.nl". Mitarbeiter der Firma aus Milsbeek sollen sich während des Baus der Brücke tatsächlich in Russland aufgehalten haben.

Laut niederländischen Medien, wollten die Unternehmen die Sanktionen umgehen, indem sie nur auf der russischen Seite der Grenze die Arbeit verichteten.