Die russischen Besatzer haben am 1. Oktober 21 Mal das Feuer auf ukrainische Armeestellungen in der Ostukraine eröffnet. Dabei setzten sie viermal die durch die Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen ein, teilte die Pressestelle des Stabs der Operation der Vereinigten Kräfte (OVK) mit.

Unter Beschuss sind der Meldung zufolge die Stellungen der ukrainischen Armee nahe Krymske, Solote, Nowoswaniwka, Luhanske, Saizewe, Pisky, Krasnohoriwka, Nowomychailiwka, Nowotroizke, Starohnatiwka, Hnutowe, Schyrokyne, Lebedynske und Wodjane geraten. Die russischen Besatzungstruppen hatten mit Granatwerfern, schweren Maschinengewehren und Schusswaffen gefeuert. Auf die Armeestellungen in der Nähe von Wodjane wurde mit 120-mm und 82-mm-Mörsern, auf die Armeestellungen unweit von Luhanske zweimal mit 82-mm-Mörsern und Schützenpanzern geschossen.

In den vergangenen 24 Stunden sind dem Stab zufolge ukrainische Soldaten weder verletzt noch getötet worden.

Nach Angaben der Aufklärung wurden vier Besatzer getötet und sechs weitere verletzt.

Am Montagabend griffen die russischen Besatzer dem OVK-Stab zufolge das Wohnviertel der Ortschaft Wodjane an. Dabei wurden Artilleriegeschütze mit einem Kaliber von 122 mm und 120-mm und 82-mm-Mörser eingesetzt und 31 Artilleriegeschosse und 16 Minen auf das Dorf abgefeuert.

Am Dienstag griffen die Besatzer bereits dreimal die Stellungen der Vereinigten Kräfte an. Nahe Wodjane und Lebedynske, dem Raum Mariupol, wurden demnach schwere Maschinengewehre und Schusswaffen, unweit von Krymske auch Granatwerfer eingesetzt.


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