Die Sonderbeobachtungsmission der OSZE in der östlichen Ukraine (SMM) dokumentierte, dass die Zahl der Waffenstillstandsverletzungen in der vergangenen Woche um 10 Prozent gestiegen ist, während die Anzahl der Angriffe mit den durch die Minsker Vereinbarungen verbotenen schweren Waffen, fast um das Neunfache angestiegen ist.

"Letzte Woche beobachtete die SMM der OSZE, dass die Zahl der Waffenstillstandsverletzungen um 10 Prozent erhöht wurde. In der vergangenen Woche haben wir 4.827 Waffenstillstandsverletzungen gezählt. Auch wurde eine beinahe Neunfache Zunahme des Einsatzes von verbotenen schweren Waffen festgestellt", sagte der stellvertretender Leiter der Sonderbeobachtungsmission der OSZE, Alexander Hug.

Darüber hinaus merkte Hug die Zwecklosigkeit der Versuche der Mission an, die Parteien aufzufordern, die Ursachen der Gewalt in der Ostukraine zu beseitigen und einzustellen.

"In der vergangenen Woche haben wir zum Beispiel die Anwesenheit von 144 [schweren] Waffen bemerkt, die hätten abgezogen werden sollen - 49 in regierungskontrollierten Gebieten und 95 in Gebieten außerhalb der Regierungskontrolle. Wir haben Minen dokumentiert. Bald werden diese Minen und Tausende andere, die über die Kontaktlinie verstreut sind, nicht mehr sichtbar sein, da die Vegetation schnell wächst. In Ermangelung, diese Minen durch Markierungen sichtbar zu machen, was beide Seiten versprochen haben, werden diese Arten von Waffen noch mehr unschuldige Leben fordern",