Die bewaffneten Formierungen Russlands haben am 7. Juni 28 Mal den Waffenstillstand gebrochen. Drei Mal wurden dabei die durch das Abkommen von Minsk verbotenen 152- und 122-mm-Artillerie sowie 120- mm-Mörser eingesetzt.

Dies geht aus der Morgenmeldung des Stabs der Vereinigten Kräfte (OVK) hervor.

"Der Feind hat unsere Verteidiger auch mit Waffen der Schützenpanzer, Panzerabwehrlenkraketen, Granatwerfern verschiedener Systeme, schweren Maschinengewehren und Schusswaffen angegriffen", heißt es in der Mitteilung.

Im Operationsgebiet des Kommandos „Ost" hat der Gegner die Stellungen der Vereinigten Kräfte 21 Mal beschossen, im Operationsgebiet des Kommandos "Nord" wurden die Stellungen der ukrainischen Verteidiger sieben Mal angegriffen.

Infolge der feindlichen Beschießungen sind zwei Armeeangehörige der Vereinigten Kräfte ums Leben gekommen, weitere sieben Soldaten wurden verwundet. Auf jeden Angriff hat der Gegner die adäquate Antwort erhalten. Laut den Angaben des Nachrichtendienstes wurden zwei Besatzer am 6. Juni getötet und einer wurde verwundet.

Seit Beginn des Tages hat der Feind die Stellungen der Vereinigten Kräfte in der Nähe der Ortschaft Schyrokyne mit schweren Maschinengewehren abgefeuert.


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