Die Sonderbeobachtermission der OSZE war nicht in der Lage offiziell zu bestätigen, dass ukrainische Streitkräfte die Kontrolle über das Dorf Nowoolexandriwka, bei Luhansk an der Demarkationslinie übernommen haben. Eine erhöhte Kampfaktivität im direkten Umkreis, wurde allerdings dokumentiert.

Dies wurde vom stellvertretenden Leiter der Beobachtermission, Alexander Hug, gegenüber ukrainischen Medien berichtet.

"Wir können das nicht bestätigen. Da unsere Beobachter dieses Dorf wegen der Gefahren von Minen und Sprengfallen, über die einzige Zufahrtsstraße nicht erreichen können. Aber wir erhielten Informationen von vielen Quellen innerhalb des Dorfes, dass die ukrainischen Streitkräfte dort eingetroffen sind", sagte Hug.

Zur gleichen Zeit, informierte er, dass Beobachter an der nahegelegenen Patrouillenbasis in Kodiyiwka, letzte Nacht, innerhalb 1,5 Stunden mindestens 100 Explosionen in der Nähe von Nowoolexandriwka dokumentiert haben.

"Nach unseren Erfahrungen geht das Vorwärtskommen der Armee, immer mit einer extremen Zunahme von Angriffen der Gegenseite einher", so der stellvertretende Leiter der Beobachtermission.

Am 31. Januar hat das Verteidigungsministerium der Ukraine informiert, dass die Streitkräfte der Ukraine, die Kontrolle über das Dorf Nowoolexandriwka welches in der sogenannten "Grauen Zone" liegt, wiedererlangt hatten.

Ексклюзив. Новоолександрівка: на лінії фронту

Новоолександрівка - крихітне село на Луганщині, яке в ході українсько-російського протистояння опинилося між підконтрольними Україні територіями та окупованими землями. З 2015 року опорні пункти на околицях села були крайніми позиціями українських захисників з одного боку, та позиціями російських найманців з іншого.

Das ukrainische Militärfernsehen veröffentlichte im Gegenzug, ein kurzes Video aus Nowoolexandriwka. In dem Video sind ukrainische Streitkräfte und ein Einwohner des Dorfes zu sehen.

Das Dorf wurde am Abend des 2. Februar offiziell für befreit erklärt. Nach Informationen der zuständigen Behörde, leben in dem Dorf noch genau 17, meist ältere Menschen.

"Vier Jahre lang waren die Bewohner der grundlegenden Vorteile der Zivilisation beraubt - Elektrizität, Gas und Wasser. Fast das gesamte Dorf wurde beschädigt oder zerstört. Das Dorf hat noch 17 Einwohner, meist ältere Menschen. Wir müssen in erster Linie die Landwirte dort mit Energie und medizinischer Versorgung unterstützen", heisst es in der Meldung der Behörde.