Die Besatzungstruppen erhöhen ihr Kampfpotential in den Gebieten außerhalb der ukrainischen Regierungskontrolle, dies berichtet das gemeinsame Zentrum für Kontrolle und Koordinierung des Waffenstillstands (JCCC) unter Berufung auf die OSZE-Sonderbeobachtermission (SMM).

Laut der OSZE-SMM, konzentrierten die Kämpfer der bewaffneten Formationen der Russischen Föderation im südöstlichen Teil von Luhansk (Gebiet des Flugplatzes), sieben T-72 Panzer, sieben Mehrfachraketen-Systeme BM-21 Grad, sieben selbstfahrende Haubitzen 2S1, sieben Flugabwehrraketensysteme 9K35 und 10 nicht mobile Haubitzen verschiedener Modifikationen.

Die Sonderbeobachtermission verzeichnete auch mindestens 14 Panzerabwehrminen am nordöstlichen Rand des Dorfes Sajtschenko.

Außerdem wurde bestätigt, dass 40 Kampfpanzer verschiedener Typen in der Nähe der Ansiedlungen von Buhaiwka und Kruhljk (Gebiet Luhansk) stationiert sind.

"Die russischen Besatzungstruppen konzentrieren weiterhin Waffen und Ausrüstung direkt in bewohnten Gebieten und gefährden dadurch die Zivilbevölkerung entlang der gesamten Kontaktlinie", heißt es laut dem Zentrum für Kontrolle und Koordinierung des Waffenstillstands.

"Die ukrainische Stelle des JCCC betrachtet die Vernachlässigung - der Bestimmungen der Genfer Konvention, der Normen des Völkerrechts, der Minsker Vereinbarungen über den Abzug von schwerem Gerät und Waffen von der Kontaktlinie, als systematisch durch die Anführer der Besatzungsverwaltung der Russischen Föderation herbeigeführt. Die ukrainische Seite des JCCC bekräftigt noch einmal, dass solche Handlungen seitens der russischen Verwaltung, eine Gefahr für die Zivilbevölkerung, den vollwertigen Betrieb der Unternehmen und der Infrastruktur des Donbass darstellen", so die Erklärung der ukrainischen Seite des JCCC.