Moskaus imperiale Ambitionen sind für jeden offensichtlich, deshalb müsse die Ostflanke der NATO gestärkt werden, sagte der polnische Präsident Andrzej Duda.

Auf die Frage, wie gefährlich Russland aufgrund seiner Drohungen sei, die Russland für Polen und andere Länder des östlichen Teils der EU immer wieder äußere, antwortete Duda: "In den letzten zehn Jahren hat Russland zweimal die europäischen Grenzen gewaltsam verändert".

"2008 griff Russland Georgien an und 2014 griff Russland die Ukraine an. In beiden Fällen wurden die rechtlichen Grenzen der beiden Länder immer noch nicht wiederhergestellt. Lech Kaczyński sagte die Entwicklung der Situation 2008 in Tiflis voraus. Er sagte: Heute ist es Georgien, morgen die Ukraine und übermorgen die baltischen Staaten, und bald wird es vielleicht mein Land sein, Polen", merkte Duda an.

Duda fügte hinzu, dass die Schlüsselfaktoren in der NATO "Solidarität, Gesamtverantwortung und Ausgaben" sind. Duda betonte zur Zusammenarbeit mit Deutschland, dass "Sicherheit auch Energiesicherheit ist", weshalb Duda auch Solidarität in dieser Hinsicht erwarte.