Präsident Selenski und das Präsidialamt teilen die Äußerungen des Miteigentümers von Studio „Quartal 95“ Borys Schefir nicht.

Schefir sagte in einem Interview für „Detektor Media", dass die sprachlichen Quoten und das Sprachengesetz abgeschaffte werden müssen. Er bezeichnete den russischen Präsidenten Putin als klugen Mensch, mit dem ein Deal möglich ist.

Auf eine Anfrage von BBC News Ukraine teilte die Pressestelle des Präsidialamtes mit, dass Schefir „nur seine eigene Meinung geäußert habe, die mit der Meinung des Präsidenten der Ukraine Wolodymyr Selenski und des Präsidialamtes nicht übereinstimmt“.

Laut dem Präsidialamt ist Borys Schefir weder Angestellter im Präsidialamt noch Mitglied der Partei „Sluha Narodu“. Es sei auch kein Berater des Staatschefs.

„Seit der Amtseinführung von Wolodymyr Selenski sprach Borys Schefir nicht mit dem Staatsoberhaupt“, heißt es weiter.

Borys Schefir ist Miteigentümer von Studio „Quartal 95“ und ein langjähriger Geschäftspartner von Wolodymyr Selenski. Sein Bruder Serhij Schefir wurde vor kurzem zum Chefberater des Präsidenten der Ukraine ernannt.


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