Das Präsidialamt der Ukraine hat Medienberichte über die Zahlung von 400.000 Dollar für die Organisation eines Treffens des Präsidenten Petro Poroschenko mit Donald Trump als Fake News bezeichnet.

Die britische BBC berichtete zuvor, dass der persönliche Trump-Anwalt Michael Cohen 400.000 Dollar durch den ukrainischen Staatschef erhalten habe, um das Treffen mit Trump im Juni 2017 zu arrangieren.

In einem Kommentar des Präsidialamtes heißt es dazu: „Das ist eine offenkundige Lüge, eine Verleumdung und ein Fake. So bewerten wir die Desinformation darüber, dass das Treffen der Präsidenten der Ukraine und der USA angeblich für Geld organisiert wurde. Das ukrainisch-amerikanische Gipfeltreffen im Juni 2017 wurde ausschließlich über offizielle diplomatische Kanäle, insbesondere über die Botschaft der Ukraine in den USA, organisiert.“ Diese Desinformation sind ein „Teil einer Fake-Kampagne zur Diskreditierung der ukrainisch-amerikanischen Beziehungen und eine persönliche Attacke auf die Präsidenten beider Länder.“

Das ukrainische Präsidialamt forderte ein Dementi, weil bei der „Vorbereitung dieses Berichts der Kommentar über die Falschheit dieser Information ignoriert wurde“.

Sollte kein Dementi erfolgen, behält sich die Behörde vor, gerichtlich dagegen vorzugehen.


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