Russische Sonderdienste versuchen, ukrainische Militärs mit gefakten Accounts weiblicher Nutzerinnen in sozialen Netzwerken zu rekrutieren. Die Pressestelle des ukrainischen Sicherheitsdienstes (SBU) berichtete dies am 13. August.

Eine von russischen Spezialdiensten angeheuerte und kontrollierte Frau nahm Kontakt mit einem ukrainischen Soldaten auf. Sie versuchte, militärische und politische Informationen von ihm zu bekommen. Die Frau bot ihm an, gegen Bargeld Informationen für den FSB (Russischer Sicherheitsdienst) zu sammeln. Wenn der Soldat einverstanden wäre, könnte er nach Russland gehen und dort eine Wohnung bekommen - wie die Frau es ausdrückte.

Der Soldat wandte sich sofort nach Erhalt dieses Angebotes an die Strafverfolgungsbehörden. Der SBU bittet daher ukrainische Bürger, in sozialen Netzwerken vorsichtig zu sein.