Das Attentat auf den ukrainischen Parlamentsabgeordneten Ihor Mosijtschuk soll ein Mitarbeiter des russischen Militärnachrichtendienstes beim Generalstab der Streitkräfte der Russischen Föderation (früher GRU), organisiert haben.

Das gab der Vizechef des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU, Wiktor Kononenko, vor der Presse in Kiew bekannt, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform.

Am 3. Arpil teilte der SBU-Chef, Wasyl Hryzak mit, dass in diesem Fall eine verdächtigte Person festgenommen wurde, die restlichen Verdächtigen befinden sich „auf einem anderen Territorium“.

Nach seinen Angaben hätte der SBU bei den Durchsuchungen mehrere Kilogramme TNT- Sprengstoff, Panzerabwehr-Granatwerfer RPG-26, Handgranaten und weitere Gegenstände gefunden, die die Beteiligung des Verdächtigen am Mordanschlag beweisen können.

Der Sprengstoffanschlag ereignete sich am 25. Oktober 2017 am Mittwochabend, vor dem Gebäude des TV-Senders Expreso.tv in Kiew.

Dabei war der 31-jährige Polizist und Bodyguard von Mosijtschuk, Ruslan Kuschnir, sowie der Jurist Mykola Mormyl, der zufällig am Gebäude des Senders vorbeiging, ums Leben gekommen. Der Abgeordnete selbst, der politische Experte Vitali Bala und ein Passant wurden dabei verletzt.


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