Sechzehn Bergarbeiter in der Mine Kapustin in der Nähe von Lysychansk in der Region Luhansk streiken seit zehn Tagen in 600 Meter Tiefe und protestieren gegen viermonatige Lohnrückstände, berichtet Hromadske.

Ein unabhängiger Gewerkschaftsführer beschuldigte den Direktor des Kohlekonzerns Lysychanskvuhillya, "die Firma in den Bankrott zu treiben".

Sie verdächtigen den Direktor zudem, die Ausrüstung des Unternehmens zu verkaufen.

Für die streikenden Bergleute bestehen Gesundheitsrisiken. Zwei der Männer wurden bereits in ein Krankenhaus eingeliefert.

Laut dem Gewerkschaftsführer werden die Bergleute auch durch das Firmenmanagement unter Druck gesetzt.

Zuvor berichtete das Finanzministerium, dass es 220 Millionen Hrywnja zugewiesen habe, um die Lohnrückstände zu begleichen.


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