Die ersten 30 Lokomotiven der amerikanischen Firma General Electric werde „Ukrsalisnyzja“ (ukrainische Eisenbahngesellschaft) bis Ende des Jahres 2018 erhalten, erklärte der amtierende Vorstandschef von „Ukrsalisnyzja“, Jewgen Krawzow, gegenüber Radio Svoboda (svoboda.org).

„Eine der Entscheidungen war die strategische Partnerschaft mit der US-amerikanischen Firma General Electric, die wir Anfang dieses Jahres begonnen haben, und wir planen bereits damit, dass wir die ersten 30 Lokomotiven bis zum Ende dieses Jahres erhalten werden“, sagte Krawzow.

Nach seinen Worten wird die Ukraine so den Verlust des Unternehmens „Luhanskteplowoz“ (Luhansker Diesellokomotivfabrik ist die größte Lokomotivfabrik Europas. Das Werk liegt in Luhansk im Osten der Ukraine) ausgleichen, das von den Besatzungstruppen der Terrororganisation „LVR“ besetzt wurde.

Der Verlust von „Luhanskteplowoz“ sei katastrophal für den Verkehrssektor des Landes gewesen, laut Krawzow.

Am 23. Februar hatten "Ukrsalisnyzja" und der amerikanische Konzern "General Electric" einen Vertrag über die Modernisierung des ukrainischen Lokomotivparks und über die Lieferung der neuen Loks unterzeichnet. General Electric soll für die ukrainische Eisenbahn mehr als 200 neue Lokomotive liefern. Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, hatte angemerkt, dass die Summe des Vertrags 1 Milliarde US-Dollar beträgt.


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