Laut einer Quelle beim ukrainischen Militär, plant Russland eine gewalttätige Provokation. Demnach sei eine Konfrontation mit ukrainischen Grenzsoldaten geplant, um die russische Militärpräsenz im Asowschen Meer unter dem Vorwand zu stärken, das Leben von russischen Staatsbürgern schützen zu müssen.

"Wir haben erfahren, dass der FSB eine Provokation plant: durch bestimmte Witterungsbedingungen (Nebel) künstlich einen Vorfall zu verursachen, bei dem es zu Verfolgungsjagden, Rammen und dem Tod von Menschen, als Resultat der Aktionen ukrainischer Grenzwachen kommt. Demnach ist geplant, eine Kollision zwischen einem russischen Boot und einem ukrainischen Patrouillenboot unter Einsatz von Waffen zu provozieren", so die Quelle.

Die Provokation soll angeblich rund um den Siegestag im Mai stattfinden. Zu den weiteren möglichen Terminen gehören ebenfalls die Osterfeiertage, aufgrund des zu erwartenden Medieneffekts.

Der Staatliche Grenzschutzdienst hatte am 25. März ein Boot mit 10 Seeleuten an Bord konfisziert. Die Seeleute, die russische Pässe bei sich hatten, die im besetzten Kertsch ausgestellt wurden, sind derzeit in Berdjansk, Region Saporischschja. Die Seeleute dürfen das Boot nicht verlassen.

Russland drohte mit der Entsendung einer Flotte in das Asowsche Meer und verlangte von der Ukraine die sofortige Freigabe des Bootes. Zudem eröffnete Russland auch ein Strafverfahren gegen die ukrainischen Grenzsoldaten, die das Boot gestoppt hatten.