Der Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates (NSDC) der Ukraine, Olexander Turtschynow, sagte, dass derzeit Tests der neuen ukrainischen Waffen und der militärischen Ausrüstung auf einem Truppenübungsplatz der Streitkräfte der Ukraine abgehalten werden.

Laut Turtschynow, wurden Tests eines neuen operativen-taktischen unbemannten Systems, "das in der Lage sei, Aufklärung, koordiniertes Feuer, Funk-elektronische kampfunempfindliche Kommunikation mit einer Einsatzweite von bis zu 200 km durchzuführen", angesetzt. Ein unbemanntes Gefechtssystem, das eine mächtige hochexplosive oder thermobarische Kampfladung tragen und feindliche Ziele im tiefen Hinterland treffen kann, wurde ebenfalls getestet, so der Pressedienst des NSDC.

"Diese unbemannten Systeme wurden von ukrainischen Waffenproduzenten in Zusammenarbeit mit unseren ausländischen Partnern entwickelt", sagte Turtschynow.

Darüber hinaus wurden die flugtechnischen Eigenschaften der ukrainischen Leichtzweck-Mehrzweckhubschrauber Scout und AK1-3 demonstriert.

Turtschynow sagte weiter, diese Helikopter seien in der Lage, den Truppen Aufklärungsarbeit zu leisten, Grenzschutzaufgaben zu erfüllen, sowie Kampfeinsätze zu gewährleisten, insbesondere bei Tag und Nacht Ziele zu treffen, im unbemannten Modus zu arbeiten, oder im Komplex mit modernen Waffen. Das aufgerüstete Flugabwehrsystem ZU-23-2 wurde ebenfalls getestet.

"Durch die Kombination dieses robusten Flugabwehrsystems mit einem elektronischen System zur automatischen Zielerfassung und Feuerbekämpfung werden Luft- und Landziele, einschließlich russischer Drohnen, sicher eliminiert. Ein wichtiger Teil dieser Modernisierung ist die Fähigkeit, dank eines automatischen Systems das Feuer von mehreren Flugabwehrsystemen gleichzeitig auf Distanz von geschützten Positionen aus zu leiten, ohne das Leben unserer Soldaten zu gefährden", fügte Turtschynow hinzu.

Auf dem Übungsplatz wurde auch neue Munition der ukrainischen Produktion erprobt, insbesondere RS-80-Raketen, die für verschiedene Anwendungen geeignet sind, und ein hochexplosives Splitterprojektil für die bekannten MT-12 "Rapira" -Kanonen. "Alle neuen erprobten Entwicklungen des ukrainischen Verteidigungs- und Industriekomplexes haben ihre hohe Effizienz unter Beweis gestellt, und nachdem unser Militär diese Bewaffnungen übernommen hat, werden diese unser militärisches Potenzial erheblich stärken", so Turtschynow abschliessend.